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Rob Hill

Great Comebacks® Ehrenpreis-Empfänger 2005

Rob Hill ist Stomaträger, sportlich aktiv, glücklich und steht mit beiden Beinen im Leben.

Wie schnell sich das Leben ändern kann, zeigt die Geschichte von Rob Hill.

 

Rob Hill war sein Leben lang immer gesund und ein aktiver Sportler. Bis 1994 hielt sich der 23-jährige Amateurläufer und Abenteurer, der bereits in der zweiten Klasse seinen ersten Marathon absolvierte, an einen strengen Trainingsplan.

Doch dann kam alles anders. Rob wurde plötzlich von Müdigkeit, Durchfall, Krämpfen und Schmerzen geplagt. Die Diagnose: eine entzündliche Darmerkrankung (Morbus Crohn).

In den darauffolgenden anderthalb Jahren verschlechtert sich Robs Zustand sichtlich, da er auch immer mehr Gewicht verliert. Als er nur noch 48 kg wiegt wird klar, dass sein Dickdarm entfernt werden muss. "Ich hatte die Wahl, entweder die Hälfte meines Darmes entfernen zu lassen oder mein Leben zu verlieren. Die Entscheidung fiel mir nach meinem langen Leidensweg sehr leicht", sagt er.

Erst als Rob seine Diagnose bekam hat er erfahren, dass in seiner Familie bereits auch seine Tante an Morbus Crohn erkrankt war - eine Tatsache, über die bis dahin nie gesprochen wurde. Für Rob war das Leben mit einem Stoma ein echter Neustart in ein besseres, aktives und gesundes Leben. Ihm war von Anfang an klar, dass er diese Chance nutzen würde.

Acht Jahre nach seiner lebensverändernden Operation entscheidet sich Rob deshalb dafür, seine Darmerkrankung nicht länger zu verschweigen. Stattdessen möchte er sich seinem Leben mit einem Stoma – ein leider oft verheimlichtes Tabu-Thema in der Gesellschaft – öffentlich stellen.

 

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Rob Hill auf dem Gipfel des Berges Elbrus, Europas höchstem Gipfel,
im Juni 2002.

 
"Es ist okay, offen und ehrlich über sein Stoma zu sprechen und nichts, wofür man sich schämen sollte!"

Sein Ziel war es, der erste Crohn-Patient und Stomaträger zu werden, der die "Seven Summits" – also den jeweils höchsten Gipfel auf jedem Kontinent – besteigt. Mit dieser Aktion wollte er auf das Leben mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen bzw. einem Stoma aufmerksam machen. In den letzten 20 Jahren haben weniger als 300 Menschen erfolgreich die Seven Summits erklommen. Dies ist also selbst für gesunde Menschen eine echte Herausforderung – insbesondere aber für jemanden, der nur noch die Hälfte seines Darmes hat und also somit einen Körper, der wesentlich mehr Probleme damit hat, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen.

Rob Hill engagiert sich bei ConvaTec als Global Ambassador für das "Great Comebacks® Programm" und hat zusätzlich eine eigene Gesellschaft für Darmerkrankungen (IDEAS) gegründet. Ihm ist es wichtig der Welt zu zeigen, dass es bei einem Stoma weniger darum geht, ein inneres Organ zu entfernen, als vielmehr um zweite Chancen und die Möglichkeit, Träume trotz allem weiter zu verfolgen.

Rob setzt sich für Menschen mit Darmerkrankungen ein. Dabei ist ihm besonders wichtig, dass sie ihr Selbstbewusstsein wiedergewinnen. Deshalb bestärkt er Stomaträger darin, dass es "in Ordnung ist, über sein Stoma zu sprechen und nichts, wofür man sich schämen sollte."

Am Anfang war Rob durch seine Erkrankung so schwach, dass er selbst während des Treppensteigens an seine Grenzen kam. Davon hat er sich jedoch nicht unterkriegen lassen. Mittlerweile hat Rob alle "Seven Summits" in seiner "No Guts Know Glory" Kampagne bezwungen:

 

• Juni 2002, Mt. Elbrus, 5.683 m, Russland / Georgien, Europa

• Oktober 2003, Mt. Kilimanjaro, 5.963 m, Tansania, Afrika

• Januar 2004, Aconcagua, 6.962 m, Argentinien, Südamerika

• Juni 2005, Denali / Mt. McKinley, 20.320 Fuß (5.895 m), Alaska, USA, Nordamerika

• Januar 2006, Vinson-Massiv, 4.897 m, Antarktis

• April 2007, Carstensz-Pyramide, 4.884 m, Indonesien, Ozeanien

• Mai 2010, Südgipfel des Mount Everest, 8.850 m, an der Grenze zwischen Nepal und Tibet, Asien

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