Medien- und Presseberichte

Abgrenzungsrichtlinie des G-BA mit Beschluss vom 20. August 2020

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Neue Abgrenzungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) bezüglich Produkten der Wundbehandlung sorgt erneut für Verunsicherung. Für die Wirksamkeit therapeutischer Verbandmittel muss nun ein Wirksamkeitsnachweis in Form von Studien erfolgen. Nach dem Inkraftreten dürfen die bewährten silberhaltigen Wundauflagen noch mindestens ein Jahr weiterhin verordnet und sachgerecht eingesetzt werden, so dass aktuell erfolgreiche Therapien zur Versorgung infizierter und infektionsgefährdeter Wunden weiter fortgesetzt werden können.

 

Der G-BA hat mit Beschluss vom 20. August 2020 erstattungsfähige Verbandmittel von so genannten „sonstigen Produkten zur Wundbehandlung“ abgegrenzt. Dies bedeutet, dass antimikrobielle Wundauflagen weitgehend nur noch als Verbandmittel erstattungsfähig sind, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Diese Abgrenzungsrichtilinie wird in der Branche bereits seit Jahren kontrovers diskutiert.

Da das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie nicht beanstandet hat (AM-RL: Abschnitt P und Anlage Va – Verbandmittel und sonstige Produkte zur Wundbehandlung), wird die Richtlinie - nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger – in Kraft treten.

Die Konsequenz: nach Ablauf der Übergangsfrist von einem Jahr müssen Nachweise für den Nutzen und die Wirksamkeit therapeutischer (nicht-physikalisch wirkender) Verbandmittel erfolgen, damit die Kosten bei Verordnung weiterhin von den Krankenkassen übernommen werden.

 

Prof. Dr. Großkopf, Jurist und erfahrener Experte für das Gesundheitswesen, erklärt im Interview mit ConvaTec, wie er die aktuelle Entwicklung zur Verbandmitteldefinition einschätzt und welchen Einfluss sie seiner Ansicht nach auf die Versorgung von Patienten mit Wunden hat. Dabei geht er insbesondere auf die Bedeutung und Auswirkung auf die Verordnungssicherheit von antimikrobiellen, speziell silberhaltigen Verbandmitteln ein.

Seine Botschaft für die verordnenden Ärzte: „Für die Verordner ändert sich erst einmal nichts. Innerhalb der 12-monatigen Übergangsfrist dürfen die bewährten silberhaltigen Wundauflagen weiterhin verordnet und sachgerecht eingesetzt werden. So wird sichergestellt, dass kein Arzt aktuelle Therapien für die Versorgung infizierter Wunden unterbrechen und/oder ändern muss.“

Jetzt zum Video-Interview.

 

ConvaTec wird seine Kunden rechtzeitig vor Ablauf der Übergangsfrist auf Produktalternativen hinweisen, sie bei der Umstellung von Therapien beraten und unterstützen.

 

Pressekontakt:
Margarete Lenart
Senior Product Manager Advanced Wound Care (DACH)
ConvaTec (Germany) GmbH
Gisela-Stein-Straße 6
81671 München
Tel.: +49 (162) 4381819
E-Mail: wundversorgung@convatec.com

 

Über die ConvaTec (Germany) GmbH

ConvaTec ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Medizinprodukte und -technologien, das sich auf Therapien zur Behandlung chronischer Erkrankungen konzentriert. Das Unternehmen ist an der Londoner Börse gelistet (Aktiensymbol: CTEC) und hat führende Marktpositionen in den Bereichen Wundversorgung, Stomaversorgung, Kontinenz- und Intensivpflege sowie Infusionsgeräte.

Die Produkte von ConvaTec bieten eine Reihe klinischer und wirtschaftlicher Vorteile, wie beispielsweise Infektions-Prävention oder den Schutz vor Hautirritationen, die den Patienten einen Mehrwert bieten und die Wirtschaftlichkeit verbessern. ConvaTec ist ein globaler Konzern mit 8.500 Mitarbeitern und in über 100 Ländern tätig.

 

 

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