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Die digitalen Trends der Wundversorgung

eHealth, mHealth, Telemedizin – all dies sind Begriffe, die seit der Digitalisierung des Gesundheitswesens gängig geworden sind und vor allem für den Bereich der Wundversorgung zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. Von Wunddokumentations-Apps und Tele-Wundversorgung bis hin zu smart dressings hält die digitale Wundversorgung einige interessante Angebote bereit, die nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen haben.

Digitalisierung in der Wundversorgung, Telemedizin

 

Dekubitalgeschwüre, das diabetische Fußsyndrom und das Unterschenkelgeschwür sind eine der häufigsten chronischen Wunden. Die Versorgung dieser chronischen Wunden nimmt viel Zeit in Anspruch und fordert viel Expertise auf diesem Gebiet, um ein optimales Wundmanagement für die betroffenen Patienten zu gewährleisten. Digitale Hilfsangebote werden mit dem Ziel entwickelt, die Fachkräfte dabei zu unterstützen. Was hat der Markt in der digitalen Wundversorgung also zu bieten?

 

mHealth: Digitale Assistenten unterstützen beim Bürokratiemonster Dokumentation

Vor allem Angebote aus dem Bereich mHealth (Mobile Health), also die Unterstützung durch beispielsweise Smartphones und Tablets in der medizinischen Versorgung, helfen bei der Wunddokumentation. Hier verspricht die App +WoundDesk eine zeitsparende, professionelle Möglichkeit zur Wunddokumentation.

Alternativ kann auch auf „speech to text"-Apps zurückgegriffen werden, mit denen die Patientendaten direkt eingesprochen und automatisch vom System in die Wunddokumentation eingefügt werden.

Um die Kommunikation zwischen Ärzteschaft, Pflegediensten und Patienten zu verbessern und sie miteinander zu vernetzen, hat die DAK-Gesundheit und die IKK classik gemeinsam mit IVPNetworks eine speziell entwickelte Wundplattform auf den Weg gebracht. Auf einem Wundboard werden Behandlungsziele und Therapiemaßnahmen festgelegt sowie Abstimmungen über Heil- und Hilfsmittel oder Konsiliaruntersuchungen getroffen.

 

Tele-Wundversorgung: Die Behandlung aus der Ferne ist möglich

Gerade für die Versorgung von Patienten in ländlichen Gebieten eignet sich die Behandlung aus der Ferne mittels Videosprechstunden, beispielsweise mit dem TELEARZT-System.

Äußerst innovativ dürfte zudem die Videodatenbrille „XpertEye“ sein, die als Gewinner des KBV-Zukunftspreises 2018 bereits in Modellprojekten getestet wurde. Mit einer Videodatenbrille, die von der Fachkraft getragen wird, kann ein Arzt aus der Ferne wie durch die eigenen Augen die Wunde begutachten.

 

Wundwissen nicht nur im Kopf, sondern auch in der App

Dicke Nachschlagewerke brauchen Wundversorger nicht mit sich herumtragen. Mit Apps wie „iWundpflege“ können sie schnell und unkompliziert Informationen zur entsprechenden Wunde abrufen.

Speziell für die Behandlung von Dekubitus-Patienten wurde der Dekubitus Ratgeber des Instituts IGAP mit umfassenden Informationen zum Dekubitus entwickelt, der kostenlos und jetzt auch als App verfügbar ist.

 

Der Wundverband wird digital mit „smart dressings“

Weltweit arbeiten Forschergruppen an der Entwicklung von sogenannten „smart dressings“. Mit digitalen Wundauflagen soll es ermöglicht werden, Messdaten der Wunde digital aufzunehmen.

 

 

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